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Immobilienverkauf mit oder ohne Makler?

Was sind die Vor- und Nachteile?

Bevor Sie Ihr Objekt Käuferkreisen anbieten können stellt sich eine Grundsatzfrage: Möchten Sie den Verkauf eigenverantwortlich durchführen, oder die Unterstützung eines fachkundigen Maklers in Anspruch nehmen? Ob sich die Investition in eine Maklergebühr lohnt, oder ob es sich um einen Posten mit Einsparpotenzial handelt wollen wir zusammen mit Ihnen in den folgenden Zeilen abwägen.

Die Wertermittlung:

Hier ist professioneller Rat der richtige Weg zum erfolgreichen und letztendlich lukrativen Verkauf.

Als Privatperson kann man sich zwar gut einen groben Überblick über aktuelle Marktbewegungen verschaffen, indem man die Wohnfläche mit derzeit üblichen Mietpreisen pro Quadratmeter hochrechnet, eine individuelle Bewertung der Immobilie sollte aber vor konkreten Verkaufsgesuchen definitiv durch einen Fachmann, wie etwa einem Makler, vorgenommen werden.

Andernfalls laufen Sie ggf. Gefahr, Ihre Immobilie im schlimmsten Fall (deutlich) unter Marktwert zu veräußern. Der genaue Marktwert setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Unter anderem zu beachten sind hier baulicher Zustand und Energetik des Gebäudes, Lage und natürlich auch die Wohn- und Nutzfläche.

Einen detaillierten Überblick über die Faktoren, die zur Wertermittlung Ihres Objekts mit einfließen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

1. Ein professionelles Exposé als Aushängeschild

Ein Exposé ist im Normalfall der erste Kontakt des Käufers mit Ihrer Immobilie. Und hier muss der erste Eindruck buchstäblich einfach passen. Ein unprofessionell aufgemachtes Exposé schreckt Verkaufsinteressierte Personen eher ab, statt das Gegenteil zu erreichen: Sich weitergehend mit Ihrem Immobilienangebot zu befassen.

Deshalb ist es in jedem Fall ratsam, sich für die Fotografie und Erstellung Hilfe eines Fachmanns zu holen. Beim Privatverkauf kann dieser ein Fotograf sein, beim Verkauf in Zusammenarbeit mit einem Makler übernimmt dieser die hochwertige Ausarbeitung des Exposés für Sie.

Weitergehende Informationen über die Bestandteile eines Exposés haben wir auf folgender Seite noch ausführlicher für Sie zusammengefasst.

Hochwertige Makler greifen hier auch auf modernste Technik zurück.

Eine noch imposantere Einsicht in eine inserierte Immobilie lässt sich über virtuelle 360°- Rundgänge oder Luftbildaufnahmen realisiert. Hierbei werden die Wohnräume detailgetreu als begehbares Foto erfasst. Der Interessent kann diese anschließend bequem vom PC aus erkunden und sich einen noch besseren Eindruck der örtlichen Gegebenheiten verschaffen. Wie verraten Ihnen gerne die Vorteile eines solchen Exposé Aufbereitung auf Anfrage.

2. Erreichen Sie Ihre Zielgruppe

Es ist ganz elementar, dass Sie Ihrer Zielgruppe entsprechenden Personen mit Ihrem Verkaufsgesuch erreichen. Plattformen, wie eBay-Kleinanzeigen etc. sind zwar vielen Privatverkäufern geläufig, eignen sich aber kaum um eine hochwertige Immobilie zu verkaufen. Ganz einfach, weil Sie vom entsprechenden Klientel nicht genutzt werden.

Inserieren Sie deshalb auf speziellen kostenpflichtigen Immobilienplattformen und richten Sie sich in der Bewerbung auch nach der Art / dem Wert Ihrer Immobilie. Diesen Aspekt sollten Sie auch für die Ansprache berücksichtigen. Um eine zuverlässige Vermarktung kümmert sich ein Makler eigenverantwortlich. Oft haben Makler den Vorteil, über ein bereits bestehendes weitreichendes Netzwerk innerhalb der Immobilienbranche zu verfügen – ein Vorteil, der Ihnen als Privatperson leider nahezu komplett verwehrt bleibt.

Auch die Vermarktungsstrategie fußt beim Makler auf einem größeren Erfahrungsschatz und detaillierten Kenntnissen und Eigenheiten der Branche.

3. Besichtigungstermine richtig managen

Wer sich für Ihre Immobilie so weit interessiert, dass er eine Besichtigung in Erwägung zieht, der hat sich vermutlich bereits ganz genaue Gedanken über einen Kauf gemacht. Bedenken Sie dies, indem Sie sich ganz gezielt auf eventuelle Fragen des Kaufinteressierten vorbereiten.

Wie regieren Sie argumentativ wenn der Interessent Mängel anspricht? Wie sieht es mit Fragen zur umgebenden Infrastruktur / zur Nachbarschaft aus? Was ist in den wichtigen Unterlagen wie Energieausweis, Grundriss und Co. vermerkt?

Ein Makler ist hier bereits routiniert und kann Ihnen den Zeitaufwand zur Vorbereitung eines Besichtigungstermins, und vor allem die Zeit die sie für jeden dieser Termine aufbringen müssen, gänzlich abnehmen.

4. Bonität der Kaufinteressenten prüfen

Für Sie als Verkäufer macht es schlichtweg keinen Sinn, lange mit Interessenten zu verhandeln deren Kaufinteresse nicht seriös ist. Ein Makler kann hier für Sie eine Vorauswahl treffen und genau selektieren, bei welchen Interessenten tatsächlich ein finanziell gedecktes Kaufinteresse besteht. Hierfür wird er bereits im früheren Stadium der Verkaufsverhandlungen vom potenziellen Käufer eine Finanzierungsbestätigung von dessen Bank anfordern – dies ist völlig legitim. So sehen Sie, ob dieser auch in dem Maße solvent ist, wie er es vorgibt.

5. Der Dokumenten-Dschungel

Ein Makler wird Sie bei der vollständigen Erstellung des Kaufvertrags unterstützen Ihnen diese Arbeit abnehmen. Generell sind bei einem Verkaufsvertrag in der Größenordnung einer Immobilienveräußerung viele Einzelheiten und auch formale Notwendigkeiten zu beachten. In diesem Artikel haben wir alle Punkte, welche ein rechtsgültiger Immobilienkaufvertrag beinhalten muss, für Sie zusammengefasst.

6. Maklergebühr: Weniger Gewinn oder Mehrgewinn?

Bei der Maklergebühr ist definitiv die Provision, welche im Kaufpreis einkalkuliert ist, empfehlenswert. Dabei wird der Angebotspreis um die entsprechende Maklerprovision erhöht. Der Verkaufserlös für Sie bleibt somit gleich.

Bei einer Provision im Kaufpreis wird dieser Betrag nach Verkauf des Objekts vom Betrag verrechnet. Für den Verkauf ergibt sich dadurch jedoch ein entscheidender Vorteil: Der psychologische Effekt beim Verkauf ohne das Anfallen weiterer Kosten! Sie kennen diesen Effekt bestimmt selbst aus dem Online-Shopping. Als Beispiel: Ein Artikel für 7,99€ wird inklusive Versandkosten verkauft. Der gleiche Artikel wird ebenfalls für 4,99€ + 3€ Versandkosten angeboten. Die Kosten sind absolut identisch – Artikel 1 wird sich aufgrund der einheitlichen Preisgestaltung besser absetzen.

Durch die höhere Expertise des Maklers ist es auch sehr gut möglich, dass Ihre Immobilie höhere Preise auf dem Markt erzielt, da der Verkaufspreis höher (realitätsnäher) angesetzt werden kann und ein breiteres Spektrum an Kaufinteressenten angesprochen wird. Somit sind die formal entstehenden Kosten durch den Makler im Umkehrschluss oft durch höhere Verkaufserlöse bereits vor Entstehen getilgt.

Unser Tipp: Maklergebühr von den Steuern absetzen

Ein weiterer Vorteil ist, dass die eben angesprochene Gebühr in Ihrer vollen Höhe rückwirkend von der Steuer abgesetzt werden kann. Somit relativieren sich alle gegebenenfalls anfallenden Kosten spätestens zur nächsten Steuererklärung.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über weitere Vorteile.

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